Mach mir keene Fisematenten.

Der Platz vor dem Brandenburger Tor war voller fremder Stimmen. Französisch klang jetzt alltäglich in Berlin, fast so alltäglich wie das Knirschen der Stiefel auf dem Sand. Die Zelte der Besatzer standen ordentlich in Reih und Glied, als wollten sie beweisen, dass auch eine Fremdherrschaft geschniegelt auftreten konnte. An einem der Zelte hing ein Schild: …

Früher war’s – Als die Franzosen Berlin beigebracht haben, durchzuhalten

Berlin war Ende des 17. Jahrhunderts keene Schönheit. Mehr Baustelle als Hauptstadt, mehr Wind als Komfort. Und trotzdem standen sie plötzlich da: französische Familien, mit Koffern, Kindern und diesem Blick, den Menschen haben, die schon zu viel verloren haben, um noch überrascht zu sein. Die Hugenotten waren geflohen. Nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil …